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Do, 13. August 2020, 15:51 Uhr

Nvidia

WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040

NVIDIA wohl in fortgeschrittenen Gesprächen mit SoftBank bezüglich ARM-Übernahme - Aktienanalyse


31.07.20 17:03
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - NVIDIA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Lars Friedrich vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des US-Grafikchip-Herstellers NVIDIA Corp. (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, Nasdaq-Symbol: NVDA) unter die Lupe.

SoftBank (ISIN: JP3436100006, WKN: 891624, Ticker-Symbol: SFT) brauche Geld. Die japanische Beteiligungsgesellschaft wolle deswegen den erst 2016 für 32 Milliarden Dollar gekauften Chiphersteller ARM loswerden. Das Vorhaben sei bereits vor einigen Wochen öffentlich geworden. Seit heute sei klar, wer der neue Besitzer des Halbleiter-Unternehmens werden könnte.

SoftBank solle sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Chipentwickler NVIDIA befinden. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf Insider. Ein Kauf könnte demnach bereits innerhalb der kommenden Wochen erfolgen.

Es könnte der größte Deal aller Zeiten in der Branche werden - vorausgesetzt die Übernahme werde genehmigt.

Sollte SoftBank ARM stattdessen an die Börse bringen, könnte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 44 Milliarden Dollar erreichen, schätzen die Analysten von New Street Research. Bei einer Übernahme durch NVIDIA dürfte sich Softbank kaum mit einer deutlich geringeren Summe zufriedengeben.

Vergangenes Jahr seien die zehn größten Übernahmen in der Branche zusammen auf ein Volumen von knapp 50 Milliarden Dollar gekommen.

Sowohl SoftBank auch als NVIDIA sind laufende AKTIONÄR-Empfehlungen (Softbank +40 Prozent). Von einer Übernahme würde unmittelbar vor allem SoftBank profitieren. Die Japaner hätten mit einem Schlag wieder deutlich größeren finanziellen Spielraum. NVIDIA dagegen müsste bestehende ARM-Kunden bei der Stange halten, das Unternehmen integrieren - und nicht zuletzt viel Geld zahlen. Die Übernahme möge ein notwendiger Schritt für NVIDIA sein, um in der Branche konkurrenzfähig zu bleiben, wäre aufgrund der Größe aber ein schwer kalkulierbares Risiko. Anleger müssen trotzdem nicht hektisch werden: Bislang befindet sich der Kurs der NVIDIA-Aktie klar im Aufwärtstrend, so Lars Friedrich von "Der Aktionär". (Analyse vom 31.07.2020)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Nvidia.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze NVIDIA-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs NVIDIA-Aktie:
356,10 EUR -0,45% (31.07.2020, 17:01)

NASDAQ-Aktienkurs NVIDIA-Aktie:
420,28 USD -1,01% (31.07.2020, 16:46)

ISIN NVIDIA-Aktie:
US67066G1040

WKN NVIDIA-Aktie:
918422

Ticker-Symbol NVIDIA-Aktie:
NVD

Nasdaq-Symbol NVIDIA-Aktie:
NVDA

Kurzprofil NVIDIA Corp.:

Die NVIDIA Corporation (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, Nasdaq Ticker-Symbol: NVDA) ist ein führender Hersteller von IT-Hardware. Die Gesellschaft entwirft, entwickelt und vermarktet Grafik- und Medienkommunikationsprozessoren und ähnliche Software für PCs, Workstations und digitale Entertainmentplattformen. Das Unternehmen stellt eine Vielzahl von 3D-Graphikprozessoren her wie auch Graphikprozesseinheiten (GPUs), die bei Desktop-PCs, Smartphones, Tablets und Laptops eingesetzt werden. Diese 3D-Graphikprozessoren werden für eine Reihe von Anwendungen wie Spiele, digitale Bildverarbeitung und Internet- und Industriedesign benutzt. Die Graphikprozessoren sind architektonisch kompatibel zwischen Produktgenerationen ausgelegt, um Herstellern und Endnutzern niedrige Kosten zu gewährleisten.

Die NVIDIA Corporation vertreibt ihre Produkte weltweit. Die Verkaufs- und Marketing-Teams des Unternehmens arbeiten eng mit PC-OEMs, Systemintegrierern, Motherboardherstellern und Add-in-Board-Herstellern zusammen. (31.07.2020/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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